Category: Lautsprecher

Testbericht: Gemini SR-5

In Zusammenarbeit mit Gemini durften wir die neuen Studioboxen SR-5 testen

Fällt der Begriff „Einsteiger-Monitore“, so werden oft die Studioboxen von KRK als Empfehlung weitergegeben. Die Auswahl ist zurzeit sehr überschaubar, doch mit der neuen SR-Serie will Gemini den Markt auffrischen. In diesem Testbericht gehen wir auf das Design und auf die Technik ein. Auch beschreiben wir das Verhalten der SR-5 von Gemini im Einsatz. Im Test wurde die Studiobox zudem in allen Tonlagen getestet um ein umfasssendes und genaues Ergebnis zu liefern. Am Ende des Artikels befindet sich das Fazit und unsere Bewertung für die neue Gemini SR-5 Studiobox.

Das Design

Die Gemini SR-5 macht optisch einen guten Eindruck. Das schicke Design ist eleganter als das der meisten anderen Lautsprecher: Die Studiobox kommt in einer matt-glänzenden Optik. Hierbei ist der Farbkontrast sehr auffallend: Der rote 5“ Glasfaser Armid Woofer sticht sofort heraus und verleiht der Studiobox das gewisse etwas. Die Ecken vom Gehäuse wurden abgerundet und tragen somit zur guten Optik bei. Mit einem Gewicht von 7,2 Kg und einer Höhe von 279 mm sowie einer Breite von 191 mm und einer Tiefe von 229 mm kommt die Box sehr massiv rüber. Dies ist durchaus positiv anzusehen. Die Gemini SR-5 sieht somit keinesfalls in irgendeiner Art und weise “billig” aus. Im Einsatz leuchtet zudem auf der Vorderseite das Schriftlogo von Gemini in roter Farbe. Diese Beleuchtung kommt besonders im Dunkeln perfekt zur Geltung.

Technik

Die Rückseite bietet reichlich Anschlussmöglichkeiten. So kann man zwischen XLR, Klinke oder Chinch wählen. Auch ist es möglich die Hochtöner- als auch Lautstärke zu regulieren. Als Zusatz ist die SR-5 magnetisch abgeschirmt und bietet eine Reflexöffnung als Schutz für reduzierte Verzerrungen. Frequenzmäßig pendelt sich der Einsatz zwischen 53 Hz bis 20 kHz ein.

Im Test…

konnte die SR-5 von Gemini überwiegend im Bass- und Mittenbereich überzeugen. Somit macht die SR-5 im Bereich von Pop/Dance & Hip-Hop Produktionen eine gute Figur. Bezogen auf Räumlichkeit und Höhentransparenz gab es einige kritische Punkte. Doch muss man sich immer vor Augen führen, dass es sich hierbei um Einsteiger-Monitore handelt, welche preislich bei 150 Euro liegen. Das Klangbild kann jedoch im Großen und Ganzen äußerst überzeugen. Zudem kann man mit sehr viel Feingefühl den Klang verfeinern und verbessern. Hier punktet die SR-5 besonders stark.

Fazit

Die Gemini SR-5 hat uns vollkommen überzeugt und wir können diese Studiobox weiterempfehlen. Des Weiteren erfüllt die SR-5 nicht nur im Studio ihren Zweck, sondern kann auch für den Multimedia-Einsatz genutzt werden. Da sie auch vom Aussehen überzeugt, ist die Box zudem auch noch ein absoluter Hingucker.

Test: ADAM A5X Studio-Monitore

Studio-Monitore können sowohl DJs, als auch Produzenten brauchen. ADAM Audio hat es dabei geschafft, gutes Design und einen überragenden Klang mit einem ziemlich erschwinglichen Preis zu verbinden. Wir haben für euch die A5X von ADAM auf Herz und Nieren getestet.

Lieferumfang

Große schwarze Pappverpackungen mit sicherem Schaumstoff umhüllen die Monitore, die normalerweise einzeln
Der A5X von vorne

Der A5X von vorne

verkauft werden. Neben dem Gerät ist in einer Packung jeweils eine Anleitung, ein Stereolinkkabel mit jeweils einem Cinch-Anschluss auf jeder Seite, ein Netzkabel, sowie 4 kleine Gummi-Aufkleber, die an den Monitoren für einen besseren Stand auf der Unterlage aufgeklebt werden können, zu finden.

Anschluss und Installation

ADAMs Monitore sind aktiv, besitzen also jeweils eingebaute Verstärker. Von denen gibt es pro Monitor gleich zwei, jeweils für Hoch- und Tieftöner, welche dafür optimiert wurden. Dies erleichtert den Anschluss, da auf eine externe Endstufe verzichtet werden kann. Man verbindet also seine Audioquelle, beispielsweise ein Mixer, mit den Eingängen der Monitore über ein Cinch- oder XLR-Kabel.

Dabei fällt schon das erste große Plus auf, denn man muss nur einen Monitor anschließen und kann das Audio-Signal dann über den Stereolink zum anderen weiterleiten, indem man das mitgelieferte Kabel in die jeweiligen Stereolink-Anschlüsse steckt. Außerdem muss man nun nur noch an einem Monitor die Lautstärke regulieren, um für beide denselben Lautstärke-Pegel zu erreichen.

Wenn die Audioquelle mit den Monitoren verbunden ist, brauchen diese noch Strom. Dazu verbindet man einfach jeden Monitor über das mitgelieferte Netzkabel mit einer freien Steckdose. Man kann die Monitore nun an den Netzschaltern einschalten und direkt loslegen.

Aufbau

Die A5X besitzen von oben bis unten einen logischen Aufbau. Auf der Vorderseite präsentiert er sich dreigeteilt:
Unten finden sich zwei Bass-Reflex-Öffnungen, die den Bass der Monitore verstärken sollen, sowie der Netzschalter und der Lautstärkeregler. Außerdem zeigen zwei Kontrolleuchten den Status von Stereolink und ob die Monitore in Betrieb sind. Unter diesen ist direkt das ADAM-Logo zu sehen.
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Die Drehregler des A5X auf der Vorderseite

Der mittlere Bereich ist geprägt von dem Carbon-Woofer, der sich mit einer Größe von 5,5″ nicht gerade versteckt. Darüber ist der Tweeter zu finden, ein Hochtöner der besonderen Art, denn ADAM hat dafür eine komplette Eigententwicklung mit besonderer Fertigung in Handarbeit verwendet. Zwar ist diese nicht so verbreitet, aber ADAM hat es mit seinem besonderen X-ART-Hochtöner geschafft, eine mehr als überzeugende Alternative zu den verbreiteten Textil- und Metall-Hochtönern abzuliefern. Zum Klang wird allerdings später mehr gesagt.
Die Rückseite des A5X

Die Rückseite des A5X

Die Rückseite dagegen ist nicht ganz so strukturiert, aber dennoch übersichtlich. Neben vielen Warnhinweisen finden sich hier diverse Einstellungsmöglichkeiten und Anschlüsse. Unten rechts wird das Netzkabel eingesteckt und die Voltzahl gegebenenfalls angepasst, sollte man den Monitor nicht an 220-240V-Steckdosen betreiben. Im oberen Bereich sind links die Anschlüsse für das Audiosignal in unbalanciertem Cinch und balanciertem XLR angebracht und zudem die Anschlüsse für den Stereolink zwischen zwei Monitoren. Will man den Klang eines Monitors an Raum und eigene Bedürfnisse anpassen, kann man dies über dies über die rechts angebrachten Kontroll-Drehregler tun. Über diese lassen sich hohe und tiefe Frequenzen um jeweils 6 Dezibel anheben oder absenken, sowie die Lautstärke des Tweeters um jeweils +/- 4 Dezibel verändern.

Die Monitore verfolgen ansonsten einen Quaderförmigen Bau mit einer teils abflachenden Vorderseite und sind jeweils 28cm x 17cm x 22cm (L x B x H) groß und 6,6 kg schwer.

Optik und Verarbeitung

Man mag sich fragen, an welchen Stellen ADAM Audio gespart hat, um das gute Preis-Leistungs-Verhältnis zu ermöglichen, an der Verarbeitung und am Design war es auf jeden Fall nicht! Die Monitore sind sehr schlicht gehalten, die Farbe Schwarz dominiert das Bild. Die Monitore sind hauptsächlich aus Holz und Metall und die Vorderseite wird durch ein angenehm matt lackiertes Holz geprägt. Der Kunststoff an den Kontrollreglern ist ebenfalls angenehm anzufassen und der Carbon/Rohacell/Glasfaser-Konus des Woofers sieht sehr edel aus, die Bassreflexöffnungen sind mit abgerundeten Kanten versehen, die das Klangbild im Bassbereich optimieren sollen. Ebenfalls edel kommt der Hochtöner rüber, dessen X-ART-Design auf den ersten Blick ungewöhnlich, aber durch das goldene Material und der exzellenten Verarbeitung dann doch sehr angebracht erscheint. Schwarze Schrauben befestigen beide Tonerzeuger und tragen ebenfalls positiv zum Gesamtbild der Vorderseite bei, welches sehr stimmig und strukturiert wirkt.

Die Rückseite hebt sich nicht wirklich vom positiven Gesamteindruck der Verarbeitung ab. Alle Anschlüsse sitzen hiersehr gut und alles wurde ausreichend und logisch gekennzeichnet.
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Die Anschlüsse auf der Rückseite im Detail

Allerdings findet sich hier eine wirklich kleine Schwäche: Die Kontrollregler zur Klangkorrektur sitzen nicht ganz so optimal und sind teilweise schwer zu drehen. Da diese Korrektur aber im Normalfall absolut selten getätigt werden muss, stört dieses Manko so gut wie gar nicht.

Insgesamt lässt sich über das Design und die Verarbeitung also so gut wie gar nicht meckern. Das Design ist zwar schlicht, aber trotzdem sehr edel und die Verarbeitung ist rundum zufriedenstellend und sehr hochwertig.

Klang und Leistung

Der Klang ist bei den meisten Lautsprechertypen sehr subjektiv und muss eigentlich zu den Vorlieben des Benutzers passen. Nicht so bei Studio-Monitoren! Um den optimalen Mix und den perfekten Klang der Instrumente zu erzeugen, braucht der Produzent in seinem Studio möglichst neutrale Lautsprecher, die einen natürlichen und linearen Klang ohne zu dominante Frequenzen erzeugen. Der A5X versucht dies zu erreichen und schafft es auf eindrucksvolle Weise.

Trotz des eher kleinen Woofers verspricht der Hersteller einen starken Bass, der bis zu 50Hz einwandfrei wiedergeben soll. Dies wird schon fast erreicht, aber nur fast, denn bei den wirklich niedrigen Bässen fällt die Leistung der Monitore, trotz Bassreflex-System, ein wenig ab. Wo Resonanz der Woofer fehlt, können fehlende Frequenzen nicht kompensiert werden. Das stört aber fast gar nicht, denn der Bass wurde nicht unnötig aufgedickt und bleibt trotzdem natürlich. Dadurch gewährleistet der Woofer also eine gute Basswiedergabe, die beim Produzieren nahezu optimal erscheint und auch nicht zu dominant ist. Die tiefen Frequenzen können außerdem in ihrem Pegel noch verstellt werden und der “fehlende” Bass ausgeglichen werden. Der Woofer gibt somit mit seinem Konus aus Carbon, Rohacell und Glasfasern optimal die Frequenzen von 50-2500 Hz wieder.
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Der Woofer des A5X

Ab dieser Übergangsfrequenz übernimmt der X-ART Hochtöner, der mit seiner 2,42cm² großen Membran absolut herausragend die hohen Frequenzen wiedergibt. Der Hersteller verspricht, dass der Hochtöner die Frequenzen von

2500-50000 (!) Hz wiedergibt. Eine auf den ersten Blick utopische Zahl, welche wir leider nicht durch unser Gehör bestätigen können. Aber selbst wenn wir diese Zahl nicht als wahr akzeptieren würden, so wären doch auf jeden Fall alle durch den Menschen hörbare Frequenzen abgedeckt und einwandfrei wiedergegeben. Die Frequenzen darüber können aber trotzdem positiv zum Klangbild beitragen und tun dies mit ziemlicher Sicherheit auch. Testet man die Monitore beispielweise bei Progressive House, stellt man fest, dass die Höhen sehr dominant und präzise wiedergegeben werden. Die Leistung bringt der Hochtöner bei wirklich jeder hohen Frequenz und bestätigt damit den von ADAM selbst gewählten Titel als “Klassenprimus”.Beim Produzieren ist die Mischung aus den dominanten Höhen und den durchaus guten Bässen sehr angenehm, der Frequenzgang wirkt sehr neutral und natürlich und ermöglicht einen optimalen Mix. Manchen DJs dagegen dürfte eventuell etwas Bass fehlen, aber diese sind ja nicht primäre Zielgruppe der A5X und können sich bei Bedarf durch einen externen Subwoofer Abhilfe schaffen.
Der X-ART Hochtöner des A5X

Der X-ART Hochtöner des A5X

Leistungstechnisch können die Monitore sowohl kleine, als auch recht große Studios ausreichend beschallen. Hoch- und Tieftöner haben jeweils 50W pro Box und erzielen damit einen sehr hohen Schalldruck, der bei bis zu 110dB liegen kann und so für die private Beschallung mehr als ausreichend ist.

Produktions-Praxis

Durch die kompakte Größe und das schicke Design dürften sich die Monitore als Doppelpack in jedem Homestudio sofort willkommen fühlen. Der leichte Anschluss ermöglicht eine sehr schnelle Inbetriebnahme und die A5X können durch ihre Größe und ihr geringes Gewicht schnell in die optimale Position gebracht werden.

Sind die Studio-Monitore dann im Einsatz, hat man sehr schnell sehr viel Freude mit dem Pärchen, denn der Klang der Monitore eignet sich, wie schon erwähnt, optimal für das Produzieren im eigenen Studio. Durch die neutrale Wiedergabe kann der Monitor wirklich für jede Musikrichtung verwendet werden und eignet sich auch für kleinere Anwendungen wie das Abmischen von Songs. Die A5X-Monitore machen also in jedem Studio eine sehr gute Figur.

DJ-Praxis

Für das Auflegen zu Hause sind die Monitore auch bestens geeignet. Auch hier freut der leichte Anschluss den DJ ungemein und die große Leistung ist für eine Person wirklich ausreichend. Durch die Größe passt der A5X wirklich gut zwischen die Hardware des DJs. Klanglich hat man auch hier fast optimale Begleiter durch den DJ-Mix. Ja, nur fast: Denn DJs, die gerne elektronische Musik oder HipHop auflegen, also basslastige Musik, werden vielleicht teilweise etwas Leistung in den tieferen Frequenzen vermissen.
Ansonsten macht der A5X für DJs auch eine sehr gute Figur und eignet sich vor allem hervorragend für Trance und Progressive House, also höhenlastige Musik.

Fazit

Mit dem A5X ist ADAM Audio wirklich ein Geniestreich in Sachen günstigen Studio-Monitoren gelungen. Preis, Verarbeitung und Klang harmonieren wirklich perfekt zusammen und ergeben den optimalen Studio-Monitor, der in seiner Klasse kaum Konkurrenz finden dürfte. Die kompakte Größe, das geringe Gewicht und die starke Leistung sprechen für einen vielseitigen Einsatz. Der Klang ist für Studio-Monitore dieser Preisklasse wirklich einzigartig und besticht vor allem durch die unglaublichen Höhen des X-ART Hochtöners. Vielfältige Einstellungen und der geschickte Stereolink machen die Benutzung wirklich sehr angenehm und persönlich und den Monitor außerdem zum Allrounder mit vielen Anwendungen und Einsatzgebieten. Zudem sorgt die hervorragende Verarbeitung dafür, dass neben der 5-jährigen Herstellergarantie ein besonderes Vertrauen in die Lebensdauer dieser Studio-Lautsprecher geschaffen wird.

Insgesamt lässt sich also sagen, dass die ADAM A5X im Preisbereich bis 350€, oder vielleicht sogar bis 400€ pro Box wirklich als beste Wahl angesehen werden können. Sie eignen sich wirklich hervorragend für jegliche Studioanwendung und haben, wenn überhaupt, nur winzige Schwachpunkte. Die Materialien und Fertigungstechniken machen die Monitore einzigartig und heben sie extrem von vergleichbar teuren Modellen ab. Eine Empfehlung ist der A5X also für alle DJs und Produzenten, die sehr viel Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legen.

Pro:

– Hervorragende Verarbeitung, schickes Design

– Ausgezeichnete Klangeigenschaften

– Kompakt, leicht und in einigen Punkten mit einzigartigen Features

– Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Contra:

– Für DJs ist der Bass eventuell etwas zu schwach

Preis: 320€ pro Box (Straße)

Technische Daten:
Mid-Woofer
Korb Ø 145 mm (5.5″)
Schwingspule Ø 32 mm (1.5″)
Membranmaterial Carbon/Rohacell/Glasfaser
Hochtöner
Typ X-ART
Membranfläche 2420 mm² (4 inch²)
Äquival. Membran Ø 56 mm (2″)
Geschwindigkeitsübersetzung 4:1
Membrangewicht 0,17 g
Eingebaute Verstärker
Midwoofer: Belastbarkeit Dauer / Musik 50 W / 75 W
Hochtöner: Belastbarkeit Dauer / Musik 50 W / 75 W
Regelmöglichkeiten
Lautstärke -∞ bis +14 dB
Raumanpassung EQ > 5 kHz ±6 dB
Raumanpassung EQ < 300 Hz ±6 dB Pegel Hochtöner ±4 dB Eingangsbuchsen Analog XLR / RCA Allgemeines Frequenzgang 50 Hz – 50 kHz THD 90dB/1m > 100 Hz ≤0,6 %
Maximaler Schalldruck mit Sinus 100 Hz bis 3 kHz in 1 m Abstand ≥102 dB
Maximaler Peak Schalldruck pro Paar in 1m ≥110 dB
Übergangsfrequenz 2500 Hz
Eingangsimpedanz 30 KOhm
Gewicht 6,6 kg (14.6 lb)
Höhe x Breite x Tiefe 280 mm (11″) x 170 mm (6.5″) x 220 mm (8.5″)

Test: KRK RP6 Rokit G2

Wir haben die KRK RP6 Rokit G2 für Euch in Studioumgebung unter die Lupe genommen und sind begeistert.

Verpackung und Installation:
Die KRK-Rokit sind extrem gut verpackt. Man hat zwei Kartons zu öffnen, der erste ist ein simpler Pappkarton, der zweite ein durchgestylter Produktkarton. Dieser ist aufgefüllt mit jeder Menge Schaumstoff. Nachdem dieser entfernt ist muss man zu guter Letzt noch die KRK aus jeder Menge Ploppfolie wickeln. Dadurch ist absolute Kratzerfreiheit garantiert.
Zum Lieferumfang gehört noch ein kleines Handbuch und das Stromkabel für die Monitore.
Die Installation ist nun aber kinderleicht. Monitore aufstellen, Stromkabel einstecken, Monitore mit der Audioquelle verbinden und los geht’s.

Test: Technics RP-DJ 1210 Kopfhörer

© Scratchmix
Optik und Verarbeitung:
Die KRK RP6 Rokit G2 sind absolute Eyecatcher. Das edle, mattschwarze Gehäuse kontrastiert sehr gut mit der gelben Membran und zieht so direkt alle Blicke auf sich. Zudem leuchtet der KRK-Schriftzug bei eingeschalteten Lautsprechern auf.
An Anschlüssen verfügt der KRK RP6 Rokit G2 über einen Chinch, einen 6,3mm Klinken, einen XLR-Eingang und den Stromanschluss. Funktionsknöpfe und Potis gibt es folgende: Einen Powerknopf, einen Umschalter für europäische und amerikanische Stromnetze, einen Volumregler von -30db bis +6db und einen High-Filter Regler um die Höhen auf den jeweiligen Raum zu justieren.

Klang:
Der Klang der KRK RP6 Rokit G2 ist einer der besten Klänge die ich bisher gehört habe. Alle Frequenzen, von tiefen Bässen bis feinen Höhen sind glasklar, auch bis in sehr hohe Lautstärken.
Die Ton ist absolut neutral und bietet perfekte Vorraussetzungen zum Produzieren. Da die KRK RP6 Rokit G2 komplett Kantenfrei sind, kann sich der Bass noch besser entfalten.
Wenn man die KRK RP6 Rokit G2 nicht nur zum Produzieren verwenden will, sondern auch als Home-DJ zum Auflegen vermisst man aufgrund des extrem neutralen Klangs durchaus manchmal die kräftigen Bässe. Hier ist es empfehlenswert sich den dazugehörigen Subwoofer anzuschauen, den KRK 10s.

Fazit:
Nicht grundlos wird einem KRK in vielen DJ- und Produzenten-Fächgeschäften empfohlen. Mit den KRK RP6 Rokit G2 hat man auf jeden Fall einen der besten Monitore in der Preisklasse unter 400€. Von uns gibt es auch nach ausgiebigen Tests keine negativen Erlebnisse an den KRK RP6 Rokit G2, weswegen wir eine einschränkungslose Empfehlung für diese geben.

Technische Daten:
Bauart: 2-Wege
System Typ: Aktiver Studio Monitor
Low-Frequency: 6″ Aramid Glass Composite woofer
Mid-Frequency:N/A
High-Frequency: 1″ soft dome tweeter
Frequency Response: 48Hz – 20kHz
Max Peak SPL: 107 dB
Power Output: 68W
High Frequency: 18W
Mid-Frequency: N/A
Low Frequency: 50W
Abmessung (H x B x T): 330mm x 224mm x 276mm
Gewicht: 8,8kg

Preis:
UVP: 237€
Straße: 199€

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